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Polen BESS Umsatzprognose, Juli 2026: Marktgrundlagen

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Polen BESS Umsatzprognose, Juli 2026: Marktgrundlagen

​Modo Energys Umsatzprognose für Batteriespeicher in Polen ist jetzt verfügbar.

Der Umsatzmix für Batterien in Polen wird sich in den kommenden zehn Jahren deutlich verändern; flache Märkte für Systemdienstleistungen bedeuten, dass eine kurzfristige Sättigung unvermeidbar ist, da mehrere Gigawatt an Batteriespeichern ans Netz gehen.

Ein volatiler Day-Ahead-Markt, getrieben durch einen sich schnell verändernden Erzeugungsmix, steigende Nachfrage und geringe Flexibilität, sorgt weiterhin für hohe Spreads. Aber reichen diese Spreads allein aus, um die wachsende Batteriespeicherflotte zu tragen?

Wichtige Erkenntnisse

  • Eine Batterie mit vier Stunden Speicherdauer erzielt 2027 Einnahmen von 366.000 €/MW/Jahr, fällt bis 2030 auf ein Tief von 146.000 €, bevor sie sich bis Ende der 2030er Jahre mit breiter werdenden Day-Ahead-Spreads auf rund 170.000 € erholt.
  • Kohle und Braunkohle werden von 25 GW bis 2050 auf null zurückgefahren; mehr als 75 GW neue Solar-, Wind-, Gas-, Kernkraftwerke und Batteriespeicher ersetzen sie und decken den Nachfrageanstieg von 172 auf 228 TWh.
  • Systemdienstleistungen machen 2026 rund 80 % der Batterieerlöse aus, aber bis 2030 weniger als ein Zehntel, da die Flotte auf über 8 GW wächst und der aFRR-Kapazitätspreis von 46 € auf 14 € /MW/h sinkt.

Modo Energys Umsatzprognose für Polen BESS ist live

Nutzer können in der Forecast Library zwei Prognosen kostenlos erstellen.

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Lastspitze steigt bis 2050 auf 35 GW

Polens Winter-Lastspitze steigt von heute 25 GW auf 35 GW bis 2050, die Sommer-Lastspitze von 22 GW auf 31 GW. Der Jahresverbrauch wächst parallel von 172 TWh auf 228 TWh bis 2050.

Das Wachstum ist vor allem in den ersten Jahren stark ausgeprägt und fast ausschließlich auf Elektrifizierung zurückzuführen. PSE, der polnische Übertragungsnetzbetreiber, schreibt rund 90 % des Anstiegs Elektrofahrzeugen, Wärmepumpen und der Elektrifizierung von Wärme zu. Die kurzfristige Steigerungsrate von 1,6 % pro Jahr liegt über dem langfristigen Durchschnitt von 1,2 %.

Polen setzt auf Gas als gesicherte Kapazität für den Ersatz der alternden Kohleflotte

Kohle und Braunkohle machen 40 % der installierten Leistung Polens aus, rund 25 GW. All diese Kapazität wird bis 2050 stillgelegt, wodurch die Grundlast entfällt, die das polnische Stromsystem jahrzehntelang getragen hat. Die Stilllegungen erfolgen überwiegend in den ersten Jahren, allein zwischen 2026 und 2030 gehen 6 GW vom Netz – Gas, Kernkraft und erneuerbare Energien füllen die entstehende Lücke.

Gas ist Polens kurzfristige Lösung. Neue GuD- und offene Gasturbinen (CCGTs und OCGTs) verdoppeln die Gasflotte von 8 auf 16 GW, unterstützt durch neue schwimmende LNG-Importterminals in Danzig (FSRU 1 und 2), und dienen als Übergangsbrennstoff.

Sie bieten im Winter eine sichere Grundlast, wenn die Solarproduktion gering ist, und sorgen im Frühling und Sommer für zusätzliche Flexibilität. Die ersten 3,5 GW Kernenergie kommen voraussichtlich um 2040 ans Netz und liefern gesicherte, CO2-arme Erzeugung.

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