MISO schlägt beschleunigte Netzanbindung für 30 gemeinsam genutzte Rechenzentren vor
MISO schlägt beschleunigte Netzanbindung für 30 gemeinsam genutzte Rechenzentren vor
MISO hat einen neuen Netzanbindungsweg für gemeinsam genutzte Lasten vorgeschlagen, der mit dem geplanten Ausbau von Rechenzentren übereinstimmt. Die Large Load Addition Resource Study (LARS) würde Lasten ab 250 MW und deren vertraglich gebundene Erzeugung untersuchen. Wenn die FERC den Antrag von MISO genehmigt, soll der Vorschlag am 18. Oktober 2026 in Kraft treten, mit Netzanbindungsvereinbarungen ab 2027.
Der Weg ermöglicht eine Genehmigung der Übertragung und einen Generator Interconnection Agreement (GIA) innerhalb von 120 Tagen. Das sind 180 Tage oder mehr bei den heutigen sequentiellen Studien. MISO hat die Entwurfssprache für die Erzeugungsstudie auf den bestehenden ERAS-Bestimmungen aufgebaut, und der gleiche strukturelle Ausschluss gilt weiterhin. Der Einstieg erfordert einen festen Abnahmevertrag mit der Last und 100 % Standortkontrolle.
Die Gebühren sind die höchsten im MISO-Netzanbindungstarif: 15,7 Millionen US-Dollar im Voraus für ein 500-MW-Projekt. Das ist das 3,6-fache der Einstiegskosten der Standard-Definitive Planning Phase (DPP)-Warteschlange.
Wichtige Erkenntnisse
- LARS würde Last- und Erzeugungsstudien parallel durchführen und die Genehmigungsdauer von über 180 Tagen auf 120 Tage verkürzen. Es gibt drei Runden pro Jahr, jeweils mit maximal zehn Last-Erzeugungspaaren.
- Der Einstieg kostet 15,7 Millionen US-Dollar für ein 500-MW-Projekt, das 3,6-fache des DPP-Einstiegspreises. Die Zahlung von 30.000 US-Dollar/MW ist jedoch bis zur Unterzeichnung der Netzanbindungsvereinbarung erstattungsfähig.
- Die Erzeugung muss einen festen Abnahmevertrag mit der Last in derselben Local Resource Zone haben. Die Antragsgröße muss zwischen 250 MW und 150 % der Spitzenlast liegen.
- Mehrere Anlagen, die eine Last bedienen, können als eine einzige Bewerbung an einem POI eingereicht werden, was den Weg für gemeinsam genutzte Solar- und BESS-Anlagen öffnet.
Parallele Studien ersetzen sequentielle und sparen 60 Tage oder mehr
Derzeit wird eine große Lastaufnahme zuerst untersucht, und die zugehörige Erzeugung reiht sich nacheinander ein. LARS führt beide Studien gleichzeitig durch und teilt die Ergebnisse, wodurch sich die Genehmigungszeit verkürzt.
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