ME BESS GB: Einnahmen steigen im März 2026 auf £70k/MW/Jahr
Die Batterieerlöse in Großbritannien stiegen im März um 69 % auf £70k/MW/Jahr. Der März zählte zu den umsatzstärksten Monaten des vergangenen Jahres. Rekordhohe Einnahmen aus dem Balancing Mechanism waren der Haupttreiber, da Batterien weiterhin zwischen Großhandelsimporten und Exporten über den Balancing Mechanism handelten.
Steigende Gaspreise, ausgelöst durch zunehmende Spannungen im Nahen Osten, führten zu höheren Großhandels-Spreads und schufen die volatilen Bedingungen, in denen Batterien besonders profitieren.
Für Abonnenten der Modo Energy Research behandelt dieser Artikel außerdem:
- Eine Aufschlüsselung der Erlösveränderungen je Dienstleistung
- Tag-vorher- und Intraday-Spread-Dynamiken sowie Treiber des Restbedarfs
- Preisgestaltung von Batterien vs. CCGT im Balancing Mechanism
- Preisbewegungen bei Frequency Response und Quick Reserve
Balancing Mechanism treibt Einnahmen auf £70k/MW/Jahr
Die Einnahmen aus dem Balancing Mechanism trugen mit einem Rekordwert von £46k/MW/Jahr bei, verglichen mit £22k im Februar. Der Anstieg um £24k übertraf allein schon die Gesamteinnahmen des Februars und kam den Werten aus November, Dezember und Januar nahe.
Die Großhandelserlöse fielen trotz steigender Spreads weiter ins Negative – ein Zeichen dafür, dass Batterien verstärkt zwischen Großhandelsimporten und Exporten im Balancing Mechanism handeln. Auch Frequency Response legte zu, profitierte dabei von höheren Opportunitätskosten infolge der Gaskrise. Die übrigen Dienstleistungen bewegten sich nur geringfügig.
Großhandelserlöse
Tag-vorher- und Intraday-Spreads erreichen 12-Monats-Hoch
Die durchschnittlichen täglichen Tag-vorher-Spreads stiegen im März auf £89/MWh, von £40/MWh im Februar – ein Anstieg um 123 % und der höchste Wert seit über einem Jahr. Die Intraday-Spreads erhöhten sich auf £95/MWh von £54/MWh, ein Plus von 76 % und ebenfalls ein 12-Monats-Hoch.





