Italiens MACSE 2026: Größere Volumina, gleiche Regeln
Am 28. Mai veröffentlichte Terna die verbindlichen Regeln für die zweite MACSE-Auktion in Italien. Ziel sind 16 GWh an ausgeschriebener Kapazität, im Vergleich zu den 10 GWh aus der ersten Runde. Die Auktion findet am 24. November 2026 statt.
Das Auktionsformat bleibt gegenüber 2025 unverändert, wodurch die Runde 2026 eher eine Skalierung als eine Neugestaltung ist.
Süden und Kalabrien nehmen den Großteil der MACSE-Volumina 2026 auf
Süden und Kalabrien, die zusammengefasste südliche Zone, erreichten 2025 ihre volle Obergrenze von 7 GWh. Das spiegelt wider, wo sich der Großteil der italienischen Batterieprojekte in der Planung befindet. Das Limit steigt 2026 auf 11,5 GWh.
Die Batterieentwicklung war auf Sizilien und Sardinien bislang schwächer. Beide erreichten 2025 nur das verpflichtende Minimum von 0,5 GWh. Für 2026 verdoppelt sich das Minimum auf Sizilien auf 1 GWh.
Norditalien bleibt weiterhin außerhalb des förderfähigen Bereichs.
Vier Fristen führen zur MACSE-Auktion am 24. November
Für Bieter gelten vier operative Fristen. Die Zulassung startet am 7. Juli, die Auktion folgt 140 Tage später.
Die Reserveprämie, die Gebote begrenzt und die Struktur der Strafzahlungen festlegt, wurde für die Runde 2026 noch nicht veröffentlicht. ARERA wird sie, wie bereits für 2025, per separater Entscheidung vor dem Auktionstag festsetzen – damals lag sie bei 37.000 €/MWh-Jahr.
MACSE-Qualifikationskoeffizienten werden von 2025 übernommen
Die am 28. Mai veröffentlichte Relazione tecnica bestätigt die von Terna verwendeten kombinierten k-Faktoren zur Berechnung der qualifizierten Kapazität, identisch mit der Runde 2025.





