ISO-NEs Anschlusswarteschlange zeigt weniger als 5 GW an erneuerbaren Energien und Speichern bis 2029
ISO-NEs Anschlusswarteschlange zeigt weniger als 5 GW an erneuerbaren Energien und Speichern bis 2029
Die Anschlusswarteschlange von ISO-NE umfasst 127 aktive Erzeugerprojekte mit insgesamt 14.541 MW. Weniger als 5.000 MW werden voraussichtlich bis 2029 realisiert. Nur 57 Projekte mit 5.952 MW (Nennleistung) haben unterzeichnete Anschlussvereinbarungen (IAs) und streben den kommerziellen Betrieb bis 2029 an. Allerdings überschätzt diese Nennleistung den tatsächlichen Ausbau. Die unten aufgeführten Realisierungsquoten nach Technologie senken das realistische Ergebnis um 26 % auf 4.395 MW erwarteten Ausbau, wovon 97 % auf Wind, Solar, Speicher oder Wasserkraft entfallen.
Die Landespolitik bestimmt, welche Projekte in die Warteschlange kommen und wo – sei es durch Offshore-Wind-Verträge der Bundesstaaten, Batterien in Massachusetts, die Clean Peak Energy Certificates (CPECs) verdienen, oder Solarprojekte, die von RPS-Ausnahmen abhängen.
Wendet man historische Abschläge mit projektspezifischen Anpassungen auf die aktive Pipeline mit IAs an, ergibt sich ein erwarteter Ausbau von 1.793 MW BESS, 1.741 MW Offshore-Wind, 643 MW Solar und 103 MW Onshore-Wind bis 2029.
Wichtige Erkenntnisse
- 57 Projekte und 5.952 MW Nennleistung haben eine unterzeichnete IA und streben 2029 an. Realisierungsquoten reduzieren die erwartete Kapazität von Batterien von 2.233 auf 1.793 MW und von Solar von 1.162 auf 643 MW.
- Offshore-Wind (2.295 MW, drei Projekte) und Batterien dominieren die Projekte mit IAs.
- Batterien in Massachusetts erzielen zusätzliche Einnahmen durch CPECs, sodass 76 % der zugesagten Batteriekapazität in ISO-NE dort angesiedelt sind.
- ISO-NE hat im Oktober 2025 seine serielle Warteschlange ersetzt und ist auf ein Cluster-Studienverfahren umgestiegen, bei dem Projekte gleichzeitig bearbeitet werden.
59 Projekte haben IAs, aber eine Vereinbarung garantiert keinen Bau
Die Anschlusswarteschlange von ISO-NE verfolgt den Fortschritt eines Projekts bis zum Netzanschluss, einschließlich Abschluss der Systemauswirkungsstudie und Genehmigung des vorgeschlagenen Plans. Die IA ist jedoch das entscheidende Kriterium. Projekte ohne unterzeichnete IA werden nicht gebaut. Projekte mit unterzeichneter IA gelten hier als zugesagt, wenngleich eine IA allein nicht garantiert, dass das Projekt realisiert wird.
Von 127 aktiven Erzeugern haben 59 eine unterzeichnete IA. Zwei planen den kommerziellen Betrieb nach 2029, sodass 57 bis zum Planungshorizont zugesagt sind.
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