NEM BESS-Ausbaubericht: 2 GW gehen im 2. Quartal 2026 ans Netz
Im 2. Quartal 2026 wurden 1.975 MW und 5.560 MWh neue BESS-Kapazität über sieben Projekte im australischen NEM in Betrieb genommen. Das macht es zum zweitgrößten Quartal aller Zeiten, nur knapp hinter Q4 2025 mit 2,2 GW. Der aktive BESS-Bestand im NEM liegt nun bei 7.682 MW und 17.675 MWh verteilt auf 52 Anlagen mit einer durchschnittlichen Speicherdauer von 2,3 Stunden.
Das Quartal hat auch die Rangliste der Bundesstaaten neu geordnet. New South Wales übernahm mit 1.265 MW der neuen Kapazität – 64 % des Quartalswerts – die Führung und liegt nun vor Queensland als Bundesstaat mit den meisten in Betrieb befindlichen BESS.
Dieser Artikel gibt ein Update zum Ausbau der Batteriespeicher im NEM, stellt neu in Betrieb genommene Anlagen, Trends bei Systemgröße und -dauer sowie die Auswirkungen auf unsere Prognose bis Ende 2029 vor.
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Den Bericht zum Vorquartal finden Sie hier.
Wichtige Erkenntnisse
- Im 2. Quartal 2026 kamen 1.975 MW und 5.560 MWh über sieben Projekte hinzu, womit der aktive BESS-Bestand im NEM auf 7.682 MW und 17.675 MWh wuchs. Die durchschnittliche Speicherdauer stieg von 2,1 auf 2,3 Stunden.
- New South Wales hat Queensland als führenden BESS-Bundesstaat abgelöst und erreicht 2.570 MW gegenüber 2.365 MW in Queensland. Drei der sieben neuen Projekte wurden in NSW realisiert.
- Die Waratah Super Battery erreichte 700 MW ihres 850-MW-Ziels und ist damit die größte Batterie im NEM nach Leistung.
- Liddell und Orana brachten 915 MW LTESA-unterstützte Kapazität in einem Quartal ans Netz.
- Drei Eigentümer haben ihre erste NEM-Batterie in Betrieb genommen: CleanCo (Swanbank), Revera Energy (Bungama) und Pacific Blue (Clements Gap).
Welche BESS-Projekte gingen im 2. Quartal 2026 ans Netz?
Die sieben neuen Projekte verteilen sich auf NSW (drei), Queensland (zwei) und South Australia (zwei). Die neuen Anlagen sind überwiegend groß und lang ausgelegt. Vier Projekte überschreiten 250 MW. Orana und Supernode Stage 2 (250 MW / 1.000 MWh) fügten gemeinsam 2.660 MWh an vierstündiger Speicherkapazität hinzu – doppelt so viel wie die mittlere Flottendauer. Dadurch stieg die durchschnittliche Speicherdauer innerhalb eines Quartals von 2,1 auf 2,3 Stunden.
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