April 2026 Spanien BESS Prognose-Update: Nebendienstleistungs-Bodensätze steigern Einnahmen, während Day-Ahead enger wird
April 2026 Spanien BESS Prognose-Update: Nebendienstleistungs-Bodensätze steigern Einnahmen, während Day-Ahead enger wird
Die April 2026 Prognose von Modo Energy ist veröffentlicht. Die Einnahmen spanischer Standalone-Batterien übersteigen nun im gesamten Zeitraum 2028–2040 die Werte der Januar-Ausgabe. Day-Ahead-Einnahmen steigen im Vergleich zu Jan-26 vor 2030, fallen danach jedoch darunter, während Nebendienstleistungen und kontinuierliche Intraday-Einnahmen nun mit einer aktualisierten Boden-Methodik berechnet werden.
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Wichtigste Erkenntnisse — verfasst von Ko, Modo Energys KI-Analyst
- Gesamteinnahmen liegen über Jan-26 im Zeitraum 2028–2040: Eine 4-Stunden-Standalone-Batterie erzielt ~225 k€/MW/Jahr in 2028 (vs ~190 k€/MW/Jahr in Jan-26), wobei der Abstand bestehen bleibt, selbst wenn beide Entwicklungen abnehmen.
- Nebendienstleistungs- + Intraday-Boden ist nach 2030 höher: Einnahmen aus Märkten nahe der Lieferung schrumpfen zwar weiter, aber das kontinuierliche Intraday-Geschäft gleicht die Sättigung bei aFRR und aFRRE teilweise aus.
- Im Zentralszenario bleibt mehr Kernkraft langfristig am Netz.
Im Zentralszenario der April 26-Ausgabe bleibt mehr Kernkraft am Netz
Nach den neuesten Nachrichten zum Abschaltplan von Almaraz haben wir unser Zentralszenario für den spanischen Kernkraftwerkspark angepasst.
Almaraz I und II schließen ein Jahr früher als in unserer Jan-26-Ausgabe. Almaraz I geht nun 2030 vom Netz (zuvor 2031), Almaraz II folgt 2031. Dadurch sinkt die installierte Kernkraftleistung ein Jahr früher auf 6 GW als bisher prognostiziert.
Langfristig schrumpft der Kernkraftwerkspark jedoch weniger als zuvor. Wir erwarten nun, dass sich die installierte Leistung ab 2036 bei 3 GW einpendelt – ein Reaktor (~1 GW) mehr als in unserer Januar-Prognose. Der Grund ist die Netzstabilität: Mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien benötigt das spanische System eine gesicherte Grundlast, um das Netz auszubalancieren, und die drei katalanischen Reaktoren (Ascó I, Ascó II und Vandellós II) sind dafür am besten geeignet.





