Spanien BESS-Ausbau Q3 2026: Entwicklung beschleunigt sich
Spaniens angekündigte BESS-Pipeline umfasst jetzt 10,3 GW bis 2029. Im September 2025 ergab dieselbe Studie 1,87 GW, und nur 600 MW waren genehmigt.
Die genehmigte Kapazität ist seitdem auf 6,4 GW gestiegen – ein Verzehnfachung innerhalb eines Jahres. Spaniens in Betrieb befindliche Flotte liegt derzeit bei nur 239 MW.
Wichtigste Erkenntnisse
- Spaniens angekündigte BESS-Pipeline bis 2029 ist 5,5-mal so groß wie die 1,87 GW im September 2025.
- Die genehmigte Kapazität ist seit September 2025 mehr als verzehnfacht, von 600 MW auf jetzt 6,4 GW.
- Die durchschnittlich angekündigte Speicherdauer ist auf etwa 3,8 Stunden gestiegen, von 2,66 Stunden im September 2025.
- Co-Location hat Stand-alone-Anlagen überholt und das Verhältnis von 1,53 GW zu 981 MW aus September 2025 umgekehrt.
Mehr als die Hälfte der Pipeline ist nun genehmigt
Das Boletín Oficial del Estado (BOE) dokumentiert Netzanschluss- und Umweltgenehmigungen. Projekte mit mindestens einer Genehmigung machen 6,4 GW oder 62 % der Pipeline bis 2029 aus.
Die verbleibenden 3,9 GW beruhen bislang nur auf Ankündigungen und bergen daher ein deutlich höheres Ausfallrisiko. Diese Projekte tauchen durch Förderentscheidungen des IDAE und FEDER auf – Spaniens nationale Energieagentur und der regionale Entwicklungsfonds der EU – sowie durch regionale Bulletins und Unternehmensmeldungen.
Im September 2025 hatten wir 5 GW bis 2029 als Obergrenze für den gesamten spanischen Markt prognostiziert. Allein die genehmigte Kapazität übertrifft dieses Limit jetzt um 28 %.
Warum setzen spanische Entwickler auf vier Stunden?
Vier-Stunden-Systeme machen 52 % der 8,5 GW aus, bei denen Entwickler die Speicherdauer veröffentlichen. Das übertrifft die Zwei- und Drei-Stunden-Bänder zusammen.
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