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Französische Batteriespeicher: 5 Umsatztrends für 2026

Französische Batteriespeicher: 5 Umsatztrends für 2026

​Die französische Batteriespeicherflotte erreichte 1,5 GW Ende 2025. Die französische PPE3-Energiestrategie, die Anfang Februar vorgestellt wurde, sorgt für einen stabileren Ausblick für Kernenergie und erneuerbare Energien. Diese zusätzliche Stabilität verschafft Batterieentwicklern einen klareren Investitions- und Planungshorizont.

Hier sind fünf Entwicklungen, die die Batterieerlöse in diesem Jahr prägen werden.

1. Französische aFRR-Kapazitätserlöse sinken, da der Markt Anzeichen von Sättigung zeigt

Seit Frankreich 2024 den aFRR-Kapazitätsmarkt für Batterien geöffnet hat, sind die Kapazitätsgebühren die wichtigste Einnahmequelle für die meisten Anlagen.

​Die durchschnittlichen aFRR-Kapazitätspreise für Aufwärtsregelung sind zwischen Januar 2025 und Januar 2026 um 55% gefallen.

​Der aFRR-Bedarf von RTE blieb in beide Richtungen konstant bei 750 MW. Da mehr Kapazität um denselben Bedarf konkurriert, sinken die Preise.

2. Cross-Market-Optimierung wird unerlässlich

​Batterien sind bereits auf den aFRR-Kapazitäts- und Energiemärkten aktiv, aber das sind nicht die einzigen Einnahmequellen.

Der Großteil der Regelenergie fließt über die manuell aktivierte tertiäre Reserve (mFRR). Der französische Übertragungsnetzbetreiber RTE beschafft 1.000 MW an Aufwärtskapazität – mehr als jedes andere Land in Zentraleuropa.

Für Batterien liegt der Wert in Preisspitzen nach Systemstress-Ereignissen. ​Am 10. Februar führte ein ungeplanter Ausfall des Kernkraftwerks Penly zu Preisen von bis zu 1.645 €/MWh.

​Frankreich wird voraussichtlich 2026 MARI beitreten und die mFRR-Aktivierung grenzüberschreitend bündeln, ähnlich wie PICASSO für aFRR-Energie.

Auch der Intraday-Markt gewinnt an Tiefe. Frankreich handelt immer noch deutlich weniger als Deutschland, hauptsächlich weil EDF historisch den Großteil seines Portfolios intern ausgeglichen hat.

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Mit neuen Marktteilnehmern und einer diversifizierten Erzeugungsstruktur wird die Intraday-Liquidität weiter zunehmen.

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