Europäische Gaspreise steigen im Juli um 40 %, während Gasspeicher den niedrigsten Stand seit Jahren erreichen
Europäische Gaspreise steigen im Juli um 40 %, während Gasspeicher den niedrigsten Stand seit Jahren erreichen
Die europäischen Gaspreise waren nach der Rallye im März, die sie auf 60 €/MWh trieb, zunächst zurückgegangen. Doch Anfang August ist die Straße von Hormus weiterhin nicht vollständig geöffnet, und eine Lösung des US-Iran-Konflikts ist nicht in Sicht. Im Juli kam es erneut zu einem Preisanstieg: Die Lieferpreise in Europa sind seit dem 1. Juli um 42 % gestiegen.
Europa geht in die zweite Sommerhälfte mit anhaltenden Lieferproblemen und verbraucht etwa 20 % mehr Gas zur Stromerzeugung als im Vorjahr – bei weiterhin herrschender Hitzewelle. Die Speicherfüllstände liegen bei 59 %, dem niedrigsten Wert zu diesem Zeitpunkt im Jahr seit über 15 Jahren. Mit einem effektiven Speicherziel von 80 % vor dem Winter und einer begrenzten Bereitschaft der Regierungen, einzugreifen, bleibt die zweite Sommerhälfte angespannt. Für Batterien und erneuerbare Energien bedeuten höhere Gaspreise meist auch höhere Einnahmen. Doch das Timing ist entscheidend – steigen die Preise im Sommer oder im Winter?
Wichtige Erkenntnisse
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