Log inSign up
1 day ago

Was hätte eine Batterie in Spanien verdient? Einführung des ME BESS ES Benchmarks

Written by:

Was hätte eine Batterie in Spanien verdient? Einführung des ME BESS ES Benchmarks

Jetzt live im Modo Energy Terminal: Der ME BESS ES Benchmark simuliert eine Batterie, die über Spaniens Energie- und Systemdienstleistungsmärkte hinweg optimiert wird. Die Benchmark wird täglich mit echten Preisen aktualisiert.

Wichtige Erkenntnisse

  • Der ME BESS ES ist als neutraler 4h-, 2h- und 1h-Benchmark mit 88% Rundreiseeffizienz und maximal 2 Zyklen pro Tag im Terminal verfügbar.
  • Ab Mitte 2025 zeigen mFRR und technische Restriktionen Phase II (TTRR P2) eine Ertragslücke gegenüber einer reinen aFRR-Strategie, mit Höchstwerten im Juni und August 2025.
  • Die Batterie entlädt zu überdurchschnittlichen Preisen: etwa 90 €/MWh, wie im Day-Ahead-Markt 2025 erzielt, 50% über dem Marktdurchschnitt von 60 €/MWh.

Für weitere Informationen zum spanischen Benchmark wenden Sie sich an das Team: pablo@modoenergy.com und paulo@modoenergy.com.

Warum braucht der spanische Markt einen Benchmark?

Jeder liquide Rohstoffmarkt verfügt über einen funktionierenden Benchmark. Für Batteriespeicher in Spanien gab es bisher keine einzige, verlässliche und transparente Referenz. Eine neutrale, marktweite Referenz ermöglicht es Marktteilnehmenden, vier Dinge zu tun:

  1. Verfolgen, wohin sich die Erlöse entwickeln. Eigentümer, Investoren und Abnehmer sehen, ob der Markt wächst oder schrumpft – unabhängig von der Performance einzelner Anlagen.
  2. Optimierer-Leistung vergleichen. Eine transparente Referenz ermöglicht es Eigentümern, Optimierer an einem unabhängigen Maßstab zu messen, statt an den eigenen Vorgaben der Anbieter.
  3. Abwicklung von Vertragsstrafen. Manche Verfügbarkeitsverträge beziehen sich auf einen Marktsatz; ohne diesen landen Streitigkeiten vor Gericht.
  4. Abwicklung von Route-to-Market- und virtuellen Verträgen. Indexgebundene PPAs, Floors und Swap-Strukturen benötigen eine transparente Abrechnungsreferenz.

Der Benchmark von Modo Energy schließt diese Lücke mit einer neutralen Kennzahl und einer offenen, transparenten Methodik, die allen Marktteilnehmern Sicherheit über die verwendeten Werte in diesen Verträgen gibt.

Wie haben wir den Benchmark backgetestet?

Wir haben eine eigenständige 50 MW / 4h Batterie (200 MWh) mit realen spanischen Preisen von Januar 2024 bis Juni 2026 simuliert. Die Spezifikation entspricht dem Median-Projekt im spanischen Netzanschluss-Portfolio im Versorgungsmaßstab.

Das Modell simuliert die Batterie in drei aufeinander aufbauenden Konfigurationen. Erstens: Day-Ahead plus Intraday – nur OMIE (Operador del Mercado Ibérico de Energía) Energiemärkte. Zweitens: Hinzufügen von Echtzeit-Optimierung sowie aFRR-Kapazität (Banda Secundaria) und aFRR-aktivierter Energie (aFRRE). Drittens: alle Märkte – zusätzlich mFRR und TTRR P2, aufwärts und abwärts.

Drei Modellierungsentscheidungen sorgen für realistische Ergebnisse. Das Modell bildet Präqualifikationsregeln ab, sodass Mindestgebotsgrößen, Aktivierungspreise und Anforderungen an Energiereserven wie im echten Betrieb gelten. Die Voraussicht ist begrenzt: Das Modell löst Day-Ahead, Intraday und Echtzeit nacheinander, und festgelegte Positionen können nicht zurückgenommen werden. Die Intraday- und Echtzeitschritte werden in rollierenden 2-Stunden-Fenstern reoptimiert. Die Granularität folgt den Reformen der jeweiligen Märkte – von stündlicher auf 15-minütige Preise, wie OMIE Intraday (März 2025) und Day-Ahead (Oktober 2025) reformierte.

Schließlich wenden wir keinen nachträglichen Kalibrierungsfaktor an. Öffentliche, anlagenbezogene Umsatzdaten sind in Spanien zu selten, um als Anker zu dienen. Stattdessen validieren wir die Day-Ahead-Teilreihe anhand öffentlich verfügbarer iberischer BESS TBx Benchmarks (~80.000 €/MW für 2024; ~130.000 €/MW für 2025).

Systemdienstleistungen vergrößern ab Mitte 2025 den Ertragsabstand

Über Day-Ahead und Intraday hinaus eröffnen sich für eine spanische Batterie in jedem Monat des Backtests zusätzliche Erlöse.

2024 übernahm aFRR den Großteil davon. Die Linien für aFRR und alle Märkte verlaufen eng beieinander und liegen deutlich über der reinen Energieoptimierung.

Dann trennen sich die Linien. Die Konfiguration „alle Märkte“ setzt sich ab und erreicht im Juni und August 2025 ihren Höhepunkt, da das Modell zusätzlichen Wert in mFRR und technischen Restriktionen erkennt. Dieser Wert war 2024 schwer zu erreichen: Der spanische mFRR-Markt wurde erst im Dezember 2024 an die europäische MARI-Plattform angeschlossen. Für Betreiber wird der spanische Ertragsmix breiter, und die Präqualifikation für zusätzliche Märkte gewinnt an Bedeutung.

Day-Ahead trägt den Stack 2026

Die Day-Ahead-Preisspanne hat sich 2026 kontinuierlich erhöht. Zudem finden Marktteilnehmer weiterhin Möglichkeiten, die Batterie zwischen Day-Ahead-Markt und technischen Restriktionen Phase 2 abwärts zu optimieren, was die Day-Ahead-Erlöse weiter steigert.

Sign up to read this article for free

Unlimited access to our free articles

Monthly access to 3 Global Research articles

Benchmarks, Forecasts, Ko and more

Sign up for free

Already have an account? Log in

Modo Energy (Benchmarking) Ltd. is registered in England and Wales and is authorised and regulated by the Financial Conduct Authority (Firm number 1042606) under Article 34 of the Regulation (EU) 2016/1011/EU) – Benchmarks Regulation (UK BMR).

Copyright© 2026 Modo Energy. All rights reserved