NEM-Ausbaubericht: BESS-Kapazität übersteigt 5 GW im 4. Quartal 2025
NEM-Ausbaubericht: BESS-Kapazität übersteigt 5 GW im 4. Quartal 2025
Das letzte Quartal 2025 schloss ein Rekordjahr für Batteriespeicher im australischen National Electricity Market (NEM) ab. Dieses Wachstum spiegelt einen Markt wider, der nun auf den industriellen Ausbau von BESS umgestellt hat. Bauzeiten sind auf historische Tiefststände gesunken, vielfältige Eigentumsmodelle entstehen und die Projektpipeline ist bis 2028 klar definiert.
Ein Ausbauschub im 4. Quartal verdoppelte die Kapazitätszuwächse des Jahres mehr als, wobei Queensland alle anderen Bundesstaaten überholte und trotz spätem Markteintritt die Spitzenposition einnahm. Im Quartal gingen zudem die ersten 4-Stunden-Batterien des NEM ans Netz. Dies signalisiert einen strategischen Wandel im Ansatz der Entwickler hinsichtlich Laufzeit und Erlösmodell.
Dieser Artikel gibt ein Update zum Ausbau von Batteriespeichern im NEM, beleuchtet neue Anlagen, Trends bei Systemgröße und Laufzeit sowie die Auswirkungen auf unsere Prognose bis Ende 2028.
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Den Bericht vom letzten Quartal finden Sie hier.
Zusammenfassung
- Das 4. Quartal 2025 stellte mit 2,2 GW und 5,2 GWh neuer BESS-Kapazität einen vierteljährlichen Rekord auf – mehr als doppelt so viel wie der bisherige Höchstwert
- Im Q4 2025 gingen die ersten 4-Stunden-Batterien des NEM ans Netz und erhöhten die durchschnittliche Flottenlaufzeit erstmals auf über 2 Stunden
- Queensland überholte South Australia, Victoria und New South Wales und wurde mit 1,86 GW der Bundesstaat mit der meisten BESS-Kapazität
- Mehrere Projekte erreichten Bauzeiten unter 12 Monaten; Smithfield wurde in 7-8 Monaten und Ulinda Park in 10 Monaten fertiggestellt
- Die BESS-Pipeline prognostiziert nun 18,7 GW Betriebsleistung bis Ende 2028 – ein Anstieg um 1 GW gegenüber der letzten Quartalsprognose
Welche BESS-Projekte gingen im 4. Quartal 2025 ans Netz?
Das Ausbaumuster des Quartals zeigt einen reifenden Markt. Zehn Projekte von acht verschiedenen Entwicklern gingen ans Netz, von Versorger-eigenen Anlagen bis hin zu unabhängigen Akteuren. Diese Vielfalt bei den Eigentümern spiegelt das wachsende Vertrauen in der Branche wider, wobei unterschiedliche Teilnehmer verschiedene Erlös- und Vertragsstrategien verfolgen. Die ersten beiden Batterien mit -Verträgen gingen ans Netz, während die Hälfte der neuen Projekte nicht durch langfristige Abnahmeverträge abgesichert ist.
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