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Der ISP 2026 bringt mehr Batterien, weniger VPPs: Was hat AEMO geändert?

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Der ISP 2026 bringt mehr Batterien, weniger VPPs: Was hat AEMO geändert?

​AEMO hat den finalen Integrierten Systemplan 2026 (ISP) veröffentlicht. Der Plan bestätigt, dass der kostengünstigste Weg weiterhin ein von erneuerbaren Energien geführtes System ist, das durch Speicher abgesichert wird, unterstützt durch Netzausbau und abgesichert durch Gas.

Allerdings hat sich die Perspektive seit dem ISP 2024 und dem Entwurf des ISP 2026 weiterentwickelt. Der endgültige Plan geht von einer Verdopplung der netzgebundenen Speicher bis 2030 aus, einem schnelleren Ausbau von Heimspeichern und einer geringeren Beteiligung an virtuellen Kraftwerken (VPPs).

​Dieser Artikel beleuchtet, was sich im ISP 2026 geändert hat, warum diese Änderungen vorgenommen wurden und welche Bedeutung sie für Batterien im National Electricity Market haben.

Zusammenfassung

Im Vergleich zu früheren Annahmen sieht der finale ISP 2026 vor:

  • Stärkere Betonung der netzgebundenen Kapazität, die bis 2030 33 GW erreicht – 40 % mehr als im Entwurf.
  • ​Hält die netzgebundene Speicherkapazität bis 2050 über 35 GW.
  • Beschleunigter Ausbau von Heimbatterien durch das Programm für günstigere Heimspeicher.
  • Weniger Beteiligung an VPPs und Vehicle-to-Grid (V2G).
  • Größere mittlere Speicherkapazität (4-12h), aber weniger „tiefe“ Kapazität (>12h).
  • Anpassung der Netzausbaupläne, da Batterien und Verteilnetze alternative Unterstützung bieten. Änderungen bei Kosten und Erzeugung verändern auch die regionalen Anforderungen.

1. Der ISP 2026 verdoppelt die netzgebundene Batteriekapazität und hält sie bis 2050 aufrecht

  • ​Der finale ISP 2026 verdoppelt AEMOs Prognose für netzgebundene Batterien bis 2030 im Vergleich zum ISP 2024. Die Kapazität erreicht bis 2030 33 GW, was einem Anstieg von 40 % gegenüber dem Entwurf des ISP 2026 entspricht.
  • Diese Änderung spiegelt die schnelle Projektentwicklung wider. Zwischen Juli 2025 und Januar 2026 wurden weitere 11 GW und 44 GWh an Batterieprojekten in den Status „bestehend“, „verpflichtet“ oder „erwartet“ überführt. Regierungen unterstützten zudem 5 GW und 16 GWh durch Ausschreibungen.
  • Die Anschluss-Pipeline von AEMO umfasst mittlerweile 45 GW an Batterien. Das übertrifft bereits jetzt die für 2030 vom ISP 2026 geforderten 33 GW.

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