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ME BESS DE ist jetzt live: Ein transparenter Benchmark für deutsche Batterieerlöse

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ME BESS DE ist jetzt live: Ein transparenter Benchmark für deutsche Batterieerlöse

​Der Markt für Batteriespeicher in Deutschland wächst rasant. Um über die heute installierten 3 GW hinaus zu skalieren, sind Erlösdaten auf Anlagenebene wichtiger denn je. Öffentliche Betriebsdaten auf Anlagenebene, die den GB-Index von Modo untermauern, existieren in Deutschland nicht. Die Alternative ist ein virtueller Benchmark: ein simuliertes Asset, das anhand realer Marktdaten optimiert wird. Eine transparente Methodik gibt allen Marktteilnehmern Vertrauen in den Wert dieses Benchmarks.

Der deutsche BESS-Erlös-Benchmark von Modo Energy ist jetzt im Terminal verfügbar – mit neutralen Benchmarks für 1h, 2h und 4h sowie der Möglichkeit, den eigenen Benchmark individuell anzupassen. Der Benchmark zeigt, was eine Batterie täglich im Day-Ahead-, Intraday-, FCR- und aFRR-Markt hätte verdienen können – basierend auf aktuellen Marktpreisen, die täglich aktualisiert werden.

  • Der deutsche Benchmark simuliert eine virtuelle Batterie, die im Day-Ahead-, Intraday-, FCR- und aFRR-Markt optimiert wird – mit laufend aktualisierten Marktpreisen.
  • Unvollständige Voraussicht bildet reale Marktbedingungen ab. Ein 2h-Rolling-Window mit perfekter Voraussicht simuliert die Intraday-Reoptimierung. aFRR-Kapazitätsgebote sind gedeckelt, um das reale Verhalten von Optimierern im Pay-as-Bid-Markt abzubilden, ohne dem Modell unrealistische Informationsvorteile zu geben.
  • Ein Kalibrierungsfaktor von 80 % bringt die simulierten Erlöse in Einklang mit der realisierten Performance – validiert am britischen Markt, wo sowohl virtuelle als auch reale Assetdaten verfügbar sind.
  • Der Benchmark ist vollständig anpassbar. Nutzer können Dauer, Rundtrip-Effizienz, tägliche Zyklenbegrenzung, Start-Ladezustand und den Ausschluss von Nebendienstleistungen für eine reine Day-Ahead- und Intraday-Betrachtung ändern. FCA-Bedingungen wie Rampenraten, Nebenleistungsgrenzen und weitere marktspezifische Einschränkungen werden in den kommenden Wochen zum anpassbaren Benchmark hinzugefügt.

Mehr zum deutschen Benchmark erfahren Sie beim Team – till@modoenergy.com und amit@modoenergy.com


Warum ein Benchmark für den deutschen Markt wichtig ist

Jeder liquide Rohstoffmarkt hat einen funktionierenden Benchmark. Batteriespeicher in Deutschland hatten bislang keine einzige, zuverlässige und transparente Referenz. Eine neutrale, marktweite Referenz ermöglicht es den Marktteilnehmern, vier Dinge zu tun:

  1. Verfolgen, wohin sich die Erlöse entwickeln. Betreiber, Investoren und Abnehmer können unabhängig von der Performance einzelner Anlagen erkennen, ob der Markt wächst oder schrumpft.
  2. Optimierer vergleichen. Eine transparente Zielgröße ermöglicht es Betreibern, Optimierer anhand einer unabhängigen Referenz zu bewerten – statt nach dem eigenen Schema jedes Dienstleisters.
  3. Schadensersatz regeln. Manche Verfügbarkeitsverträge beziehen sich auf einen Marktpreis; ohne Benchmark landen Streitigkeiten vor Gericht.
  4. Route-to-Market- und virtuelle Verträge abrechnen. Index-gebundene PPAs, Floors und Swaps benötigen eine transparente Abrechnungsreferenz.

Der Benchmark von Modo Energy schließt diese Lücke mit einer neutralen Zahl und einer offenen und transparenten Methodik, die allen Marktteilnehmern Sicherheit bei den Vertragswerten gibt.

Wie die Methodik funktioniert

Der ME BESS DE nutzt das Batterie-Dispatch-Modell von Modo Energy, um zu zeigen, wie eine repräsentative Batterie im deutschen Markt unter realen Preisen betrieben worden wäre.

Die erste Ebene ist der Batterie-Dispatch über die Märkte hinweg. Das Modell bietet ein repräsentatives Asset in der Day-Ahead-Auktion, der Intraday-Auktion und dem kontinuierlichen Intraday-Markt sowie im FCR- und aFRR-Markt an. Prequalifikationsregeln für Nebendienstleistungen sind hinterlegt: Mindest- und Maximalgebotsgrößen, aFRR-Energieaktivierungspreise und Energievorhalteanforderungen bestimmen den Fahrplan wie im realen Betrieb.

Reale Nebendienstleistungsaktivierungen beeinflussen den Ladezustand der Batterie, sodass das Management nach der Aktivierung Teil des Modells ist. Das erklärt auch negative Intraday-Erlöse in manchen Monaten, wenn nach der Aktivierung im kontinuierlichen Intraday-Markt nachgeladen werden muss, um den Ladezustand für den nächsten Nebenleistungsblock zu erreichen.

Das obige Diagramm zeigt einen Beispieltag, den 22. März 2026. FCR ist über den ganzen Tag in 4h-Blöcken mit 25–35 MW gebucht. aFRR-Kapazität wird ober- und unterhalb des FCR-Blocks gestapelt und variiert in 4h-Fenstern. Dies wird mit der Day-Ahead-Spread-Optimierung kombiniert, wo immer die Batterie den größten Wert generieren kann. Die Morgen-Spitze führt zur Entladung im Day-Ahead, die frühe Nachmittags-Solarwelle sorgt für das Laden bei negativen Preisen.

Die zweite Ebene ist die unvollständige Voraussicht. Reale Betreiber kennen die Intraday-Preise nicht, wenn sie in die Day-Ahead-Auktion bieten. Das Modell des deutschen Benchmarks wird in drei Schritten gelöst: Day-Ahead-Auktion (inklusive Nebenleistungskapazitätsauktionen), Intraday-Auktion und kontinuierlicher Intraday (inklusive Cross-Optimierung mit aFRR-Energieaktivierungen).

Unvollständige Voraussicht wird weiter auf aFRR-Kapazitätspreise angewendet, die im Pay-as-Bid-Verfahren vergeben werden. Der Benchmark deckelt diese Preise bei 50 €/MW/h (historischer P95-Wert) und schneidet extreme Preisspitzen ab, die reale Optimierer kaum dauerhaft realisieren können.

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